Glücklich habe ich die Chance bekommen, einen zweimonatigen Sprachkurs, der vom Stipendium unterstützt wurde, vom Januar bis Februar 2004 bei Goethe Institut in Deutschland zu besuchen. Zur diesen Chance habe ich die Stadt Bonn gewählt, die Beethovens Heimat ist. Das war das erste Mal, dass ich Winterzeit in Europa verbracht habe. Ich war selbstverständlich aufgeregt, Schnee zu sehen, obwohl es mir viel zu kalt.
Meine Lehrerinnen waren super. Sie haben uns beim Deutschlernen mit interessanten Aktivitäten geführt. In Unterricht habe ich nicht nur die Sprache Deutsch gelernt, sondern Landeskunde in Deutschland in verschiedener Hinsicht wahrgenommen, Leute aus aller Welt befreundet und abweichende Denkweise bemerkt.
Während des Aufenthalts in Deutschland wurde ein Exkurs nach Freiburg bei Goethe Institut veranstaltet. Die Stadt Freiburg liegt im Schwarzwald und ist ein der berühmtesten Örter zum Schilaufen. Der Schnee auf dem Berg war über ein Meter hoch. Es war ganz ideal zum Schilaufen und Schneekämpfen. Beim Schilaufen braucht man komplette Ausstattung, um Verletzung zu vermindern. Sonst wäre Schilaufen für Laien gefährlich.
Ich habe deswegen Schilaufen leider nicht versucht, sondern Schneekämpfen. Die Kollegen und ich waren total verrückt, schreien, lachen, Schneeball gegeneinander werfen. Wir haben sogar in einer Nacht im Schwarzwald gewandert. Die Zivils bei Bonner Goethe Institut haben eine Überraschung entworfen. Als wir zirka 20 Minuten im Wald gingen, erwarteten uns Feuer, Snacks und heiße Getränke. Es war eine unvergessliche Nachtwanderung.
Am Ende Februar ist ein der verrücktesten Tage in Deutschland. Es war nämlich Karneval. Viele Leute (ungefähr eine Million) haben sich verkleidet und auf der Straße allerlei Züge ansehen, gesungen, getanzt und natürlich viel Bier getrunken. Festwagen Parade, Süßigkeiten und Bier, Bier, Bier. Es schien, dass alle Leute an diesem Tag nicht mehr sich selbst war und eine andere Person wurden. Was sie machten nur, feiern, feiern und feiern.
